Hospizverein Zum Regenbogen e.V.

"Ohne Tränen hätte die Seele keinen Regenbogen"



Das Konzept


Gartenansicht



Vorderansicht


1.    Hospizbedeutung

2.    Aufnahme ins Hospiz

3.    Das Pflegekonzept

4.    Das Personal

5.    Das Haus


1.    Hospizbedeutung

Das Hospiz zum Regenbogen wird ein Ort, an dem schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase als Gast aufgenommen werden, damit sie bis zu ihrem Tod mit vielen ihrer eigenen Gewohnheiten in Würde leben können. Der Gast mit all seinen Wünschen und Bedürfnissen, sowie seine Zugehörigen stehen im Mittelpunkt. Wir begreifen die Zeit des Sterbens als eine Zeit des Lebens, die Sterbende und ihre Zugehörigen als wertvoll und erfüllt erfahren wollen. Kommunikation mit dem Gast und den Zugehörigen wird ein wichtiger Faktor bei der Begleitung des Loslassens und dem Übergang in eine andere Welt sein.

 

Warum wollen wir ein Hospiz bauen?

Es gibt viele Gründe dafür, warum ein stationäres Hospiz für schwerstkranke Menschen die beste Lösung sein kann. Die Zahl der alleinlebenden Menschen ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Es gibt Menschen die keine Zugehörigen haben. Es gibt Ehepartner die selbst zu alt oder zu krank sind und nicht mehr die Kraft haben den Partner zu Hause zu versorgen. Es gibt Zugehörige, die mit dem Sterben und dem Tod zu Hause ( überfordert sind ) nicht umgehen können. Außerdem steigt die Zahl der jüngeren Menschen, die an unheilbaren Krankheiten leiden und versterben. Oft benötigen schwerstkranke Menschen eine aufwendige pflegerische Versorgung, unter Umständen rund um die Uhr. Manche Zugehörige trauen es sich trotz Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst nicht zu, diese Verantwortung zu übernehmen.

Für all diese Menschen soll das Hospiz eine Lösung bieten, eine liebevolle Aufnahme zu finden. Ein stationäres Hospiz ist ein Ort, an dem immer jemand Zeit hat, wo jemand einfach still da sitzen kann, die Hand hält, wo jemand zuhört, wenn der Sterbende von seinem Leben erzählt, wo man Wut, Zorn, Ungerechtigkeit aushält.

 

Im Hospiz kann der Sterbende über sich und seine Zeit verfügen. Der Gast entscheidet, ob er allein sein, oder ob er Gesellschaft haben möchte. Der Gast entscheidet ob und wann er Hunger hat und was er essen möchte. Der Gast kann selbst bestimmen ob und wann er pflegerisch versorgt werden möchte.

Besonders wichtig ist uns auch, dass unser Gast seine letzte Zeit soweit wie möglich schmerzfrei verbring. Die Schmerztherapie wird mit dem Gast besprochen und nach seinen Wünschen gestaltet.

Die Würde alles selbst entscheiden zu können und immer das Gefühle zu haben, das man sich um ihn sorgt und ihn gut versorgt, gibt dem Gast Sicherheit und Geborgenheit. Der schwerstkranke Mensch soll sich im Hospiz zum Regenbogen zu Hause fühlen, in der Sterbephase keine Angst haben und in Würde sterben können.

 

Unsere Angebote

·        Kompetente palliative Pflege und Begleitung durch ein multiprofessionelles Team

·        Bezugspflege mit Palliativ Care-Fachkräften

·        Enge Zusammenarbeit mit den Haus- und/ oder Palliativärzten

·        Individuell angepasste Maßnahmen bei Symptomen, wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Angst, etc.

·        Individuelle Psychosoziale Betreuung

·        Tiergestützte Therapie; ein Therapiehund und Katzen werden in unserem Hospiz für Ruhe und Gelassenheit sorgen

·        Trauercafe und Gedenkfeiern

·        Jahreszeitliche Feste und Veranstaltungen

·        Fußpflege und Frisör kommen b. B. ins Hospiz

 

2.    Aufnahme ins Hospiz

Im Hospiz zum Regenbogen werden Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Krebserkrankung, mit Vollbild der Infektionskrankheit AIDS, mit Erkrankung des Nervensystems mit unaufhaltsamen, fortschreitenden Lähmungen oder mit chronischen Erkrankungen im Endstadium wie Nieren-, Leber-, Herz- und Lungenerkrankungen aufgenommen. Eine kurative Therapie ist nicht mehr möglich und somit ist eine palliative und psychosoziale Betreuung nötig. Die Lebenserwartung muss begrenzt sein.

Eine Aufnahme ins stationäre Hospiz erfolgt nur, wenn eine ambulante Versorgung nicht mehr gewährleitet werden kann. Auch muss der Gast / Bevollmächtigte mit der Aufnahme ins Hospiz einverstanden sein. Ihm muss bewusst sein, dass im Hospiz keine lebensverlängernden Maßnahmen durchgeführt werden. Im Vordergrund unserer Arbeit steht die Symptomkontrolle, die Behandlung und Linderung von Symptomen, um eine möglichst gute Lebensqualität solange wie möglich zu erhalten oder gegebenenfalls zu verbessern.

Das Hospiz zum Regenbogen ist ein offenes Haus, indem Menschen aufgenommen werden unabhängig von ihrer Einstellung zum Leben und Tod, unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Konfession und ihrer gesellschaftlichen und sozialen Stellung.


Für die Aufnahme ins Hospiz benötigen wir vom Haus-/Arzt oder Palliativmediziner:

1.     Antrag auf vollstationäre Hospiz- und Pflegeleistungen nach §39a Abs. 1 SGB V und §43 SGB XI

2.     Ärztliche Bescheinigung zur Feststellung der Notwendigkeit vollstationärer Hospizversorgung nach § 39a Abs. 1 SGB V.

Diese Unterlagen werden dem MDK und der Krankenkasse zur Überprüfung der Kostenübernahme zur Verfügung gestellt. Somit ist die Kostenübernahme zu 95% von der Kranken- und Pflegekasse gesichert.

 

Die ärztliche Betreuung erfolgt durch den Haus- und/oder Palliativarzt, je nach Wunsch des Gastes. Somit ist eine bestmögliche medizinische Betreuung gesichert.

Sollte sich der gesundheitliche Zustand eines Gastes derart verbessern bzw. stabilisieren, dass wir ihn in die häusliche Umgebung entlassen können, wird die ambulante palliative Betreuung durch die Hospiz- oder Pflegedienstleitung koordiniert. Dazu werden wir mit den ambulanten palliativen Pflegediensten, den ambulanten Hospizdiensten und dem Palliativärztlichen Konsiliardienst im Kreis Unna eng zusammen arbeiten.

 

3.    Das Pflegekonzept

Unsere Pflege orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen, Wünschen und Ressourcen des uns anvertrauten Menschen. Der Tagesablauf richtet sich nach den Wünschen des Gastes. Dieser wird gemeinsam mit der Pflegekraft geplant. Zugehörige werden mit in die Begleitung und Versorgung unserer Gäste eingebunden, damit vertraute Beziehungen solange wie möglich erhalten bleiben. Sie werden bei ihrer Trauer und beim Abschied nehmen unterstützt und begleitet.

Die geplante Pflege ist nachvollziehbar und wird digital erfasst. Dafür nutzen wir die digitale Pflegedokumentation von Vivendi. Die Dokumentation enthält mindestens eine Pflegeanamnese, eine Pflegeplanung sowie den Pflegebericht. Die Pflege wird von Pflegefachkräften fachlich kompetent und nach den allgemeinen anerkannten pflegewissenschaftliche Erkenntnissen, bedarfsgerecht und wirtschaftlich gemäß §39a Satz4 SGB V, §80 SGB XI sowie §112 SGB XI durchgeführt. Unser Gast wird ganzheitlich, wunsch-, bedürfnis-, und ressourcenorientiert versorgt.

Wir haben uns im Hospiz zum Regenbogen für die Organisationsform der Bezugspflege entschieden. Die Bezugspflege dient zum Wohlbefinden des Gastes und vermittelt ein großes Stück Sicherheit, auf Grund eines entstehenden Vertrauensverhältnisses zwischen dem zu Pflegenden und der ihm zugeteilten Pflegekraft. Der Gast hat somit einen direkten Ansprechpartner und die Pflegekraft ist verantwortlich für den Pflegeprozess während des gesamten Aufenthaltes. Wir orientieren uns dabei an dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel. Das Pflegemodell ist als Bedürfnismodell anzusehen und wir möchten unsere Gäste bedürfnisorientiert und ganzheitlich wahrnehmen.

Die Biografiearbeit hat einen besonderen Stellenwert in der Sterbebegleitung. Sie trägt zu einer besseren Kommunikation zwischen Gast, Zugehörigen, Pflegepersonal, Ehrenamtlichen Mitarbeitern und dem Arzt bei. Individuelle Erfahrungen und Wünsche werden beschrieben; physische, psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse werden berücksichtigt. Die Auseinandersetzung mit existentiellen Erfahrungen wie Angst, Sterben und Tod wird durch die Pflegekraft und Ehrenamtliche Mitarbeiter begleitet.

Sterbebegleitung, keine Themen zu tabuisieren, Schmerzfreiheit soweit wie möglich zu gewährleisten und Symptomkontrollen durchzuführen, sind die zentralen Aufgaben im Hospiz. Belastende Symptome möchten wir soweit es geht lindern, um für den Gast eine größtmögliche Lebensqualität zu erreichen.

Ethik

Um ihren eigenen Willen und ihre Wünsche zu erfassen und zu dokumentieren bieten wir unseren Gästen die Möglichkeit eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu erstellen. Der Wille eines jeden Einzelnen steht im Vordergrund unserer Arbeit.

Wird ein Gast im Hospiz Zum Regenbogen aufgenommen, ist es wichtig, dass er über sein Krankheitsbild wahrheitsgemäß aufgeklärt ist. Alle Pflegekräfte müssen den gleichen Informationsstand haben, um dem Gast authentisch gegenüber zu treten.

Oberstes Prinzip ist für uns die gewünschte Symptomlinderung zur Erhaltung einer größtmöglichen Lebensqualität unter veränderten Lebensbedingungen. Wir respektieren das Selbstbestimmungsrecht eines Gastes, auch wenn er eine Behandlung ablehnt. Aktive Sterbehilfe schließen wir aus.

Unsere Haltung gegenüber dem Gast ist wahrhaftig, authentisch, wertschätzend, respektvoll, empathisch und professionell. Das eigene Ich nicht zu vergessen und zu verlieren ist ebenso wichtig wie die Selbstreflexion. Dabei sind der Austausch im Team und eine offene und ehrliche Kommunikation von großer Bedeutung.

 

4.    Das Personal

 Um unsere Gäste und Zugehörige rundum betreuen zu können, werden folgende Mitarbeiter im Hospiz Zum Regenbogen tätig sein: 13 examinierte Pflegefachkräfte in Voll - und Teilzeit, Sozialarbeiter, Hauswirtschaftskraft, Verwaltungsangestellte, Hausmeister und Ehrenamtliche Mitarbeiter.

Kooperationen mit den Krankenpflegeschulen in Lünen und Datteln werden angestrebt, um Auszubildenden die Hospizarbeit näher zu bringen.



Pflegefachkräfte

Die Pflegefachkräfte im Hospiz zum Regenbogen verfügen über eine hohe Fachkompetenz. Alle Fachkräfte verfügen über die Zusatzausbildung Palliativ Care oder werden entsprechend fortgebildet.

Regelmäßige Dienstübergaben, Fallbesprechungen im Multiprofessionellem Team, Qualitätszirkel, Supervisionen und Fort- und Weiterbildungen sichern eine höchstmögliche Qualität in der pflegerischen Versorgung der Gäste.

 Der Dienst wird in Früh-, Spät- und Nachtdienst (eventuell mit versetzten Anfangszeiten) unterteilt. Um die individuelle Versorgung unserer Gäste zu gewährleisten, wird eine flexible Dienstplangestaltung nötig.

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter

Übernehmen gästenahe und gästeferne Tätigkeiten. Sie sind oder werden in unserem Hospiz für ihren Einsatz vorbereitet. Es werden Fortbildungen und Supervision für alle Ehrenamtler in regelmäßigen Abständen stattfinden. Die Koordination der Ehrenamtlichen Mitarbeiter übernimmt die Sozialarbeiterin in Zusammenarbeit mit der Hospizleitung. Die Einsatzzeiten werden mit den einzelnen Ehrenamtlern abgesprochen. Eine Rufbereitschaft für Sitzwachen möchten wir ebenfalls installieren.

Ehrenamtliche Mitarbeiter sind für den Gast und dessen Zugehörige da, sie schenken ihnen Zeit, hören Ihnen zu, machen Mut oder erfüllen Wünsche. Sie begleiten den Gast und seine Zugehörigen in ihrer Trauer, beim Abschiednehmen.

Ehrenamtliche Mitarbeiter können ebenfalls gästeferne Tätigkeiten, im Bereich der Hauswirtschaft, Gartenpflege und Öffentlichkeitsarbeit verrichten. Unterstützung bei Gedenkfeiern und dem Trauercafe sind ebenfalls möglich.

 

Sozialarbeiter/in

ist Ansprechpartner für alle sozialen Bedürfnisse des Gastes. Er unterstützt beim Ausfüllen von Anträgen gegenüber dem Sozialamt, Versorgungsamt, usw. und unterstützt ebenfalls beim Erstellen von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Er hält Kontakt zu den Sozialarbeitern in den umliegenden Krankenhäusern und Pflegeheimen. Er wird im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit tätig sein und Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen Mitarbeiter. Der Sozialarbeiter nimmt regelmäßig an Dienstübergaben, Fallbesprechungen und Supervisionen teil.

 

Hauswirtschaftskraft

Die Hauswirtschaftskraft erstellt wöchentlich in Absprache mit den Gästen den Essensplan. Die Mahlzeiten werden appetitlich angerichtet und je nach Wunsch im Gemeinschaftsraum oder im Zimmer des Gastes serviert. Wenn möglich, aber auf jeden Fall in der Sterbephase werden die Zugehörigen mit verköstigt. Die Hauswirtschaftskraft ist für die Bestellung aller Lebensmittel und für die Beaufsichtigung der externen Reinigungskräfte verantwortlich. Außerdem wäscht und trocknet sie Küchentücher und Flachwäsche im Hospiz.

 

Hausmeister

Der Hausmeister sorgt für die Instandhaltung des Hospizes, übernimmt kleinere Reparatur- und Malerarbeiten. Er koordiniert sämtliche Wartungsarbeiten mit den entsprechenden Firmen und pflegt die Außenanlage.


5.    Das Haus

Das Hospiz soll ebenerdig gebaut werden. Auf der Vorderseite (im Bild braun) befinden sich Büroräume, das Dienstzimmer des Pflegepersonals, der Aufenthaltsraum für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Küche (lila). In der Mitte des Gebäudes sind z.B. Pflegearbeitsräume und Lagerräume angeordnet (blau dargestellt). Auf der Rückseite befinden sich die Gästezimmer (im Bild hellbraun) und das große Wohn-/ Esszimmer mit Blick in den Garten.

Das gesamte Haus soll mit einer Klimaanlage ausgestattet werden. Alle Zimmer mit Fenstern erhalten Fliegengitter und einbruchsichere Rollläden

Um die Stromversorgung möglichst langfristig preiswert zu gestalten, möchten wir auf dem Dach eine Solaranlage installieren.

 

Die Gästezimmer

Für unsere Gäste stehen 10 helle, freundliche Einzelzimmer jeweils mit barrierefreier Nasszelle zur Verfügung. Die Inneneinrichtung setzt sich zusammen aus einem Pflegebett, einem Nachtschrank, einem Tisch, zwei Stühlen und einem Kleiderschrank in Holzoptik. Damit das Zimmer eher einem Wohnraum als einem Krankenhauszimmer ähnelt, erhält es zusätzlich ein gemütliches Sofa und einen Kippsessel. Der Sessel kann in unterschiedliche Positionen gekippt werden und unter Umständen den Angehörigen als Schlafmöglichkeit dienen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass der Gast dem Raum eine persönliche Note durch eigene kleine Möbel, Fotos, Bilder und andere Dekorationsgegenstände gibt.

Die technische Ausstattung des Zimmers umfasst einen Fernseher, ein Radio, einen CD-Player, ein Telefon, einen WLAN- Zugang und einen Kühlschrank.

Einen schönen Ausblick in die Natur ermöglichen bodentiefe Fenster. Jedes Gästezimmer verfügt über eine eigene Terrasse. Durch eine breite Terrassentür kann man den Gast mit seinem Bett nach draußen schieben, damit er die Natur draußen genießen kann.

 

Das Wohn-/ Esszimmer

Unser Haus bietet außerdem ein großes Wohn- und Esszimmer, welches zur Begegnung, zum Austausch und zum Verweilen einlädt. Vom Wohn-/Esszimmer gelangt man auf eine große Terrasse, die für gemeinsame Mahlzeiten und Veranstaltungen genutzt werden kann. Eine Küchenzeile ermöglicht Zugehörigen sich mit kalten und warmen Getränken zu versorgen.

 

Räume für „Pflege“

Den Gästezimmern gegenüber befinden sich zentral das Schwesternzimmer und der Schwesternarbeitsplatz. Jeweils rechts und links vom Schwesterndienstplatz befinden sich fünf Gästezimmer, so dass es zwei Pflegebereiche geben wird. Um die Wege für die Mitarbeiter möglichst kurz zu halten, braucht jeder Pflegebereich eine Pflegearbeitsraum und ein Lager für Pflegehilfsmittel.

 

Räume für Ehrenamtliche Mitarbeiter

Da im Hospiz viele ehrenamtliche Mitarbeiter beschäftigt sein werden, brauchen diese einen Aufenthaltsraum, um sich zurückziehen zu können, für Sitzungen, Pausen und ähnliches. Ausgestattet wird dieser Raum mit einem Schrank mit mehreren kleinen abschließbaren Fächern für persönliche Dinge der Mitarbeiter.

 

Raum der Stille

Der Raum der Stille bietet die Möglichkeit einzukehren, eine Weile in Stille Platz zu nehmen, um sich zu besinnen, zu meditieren, zu beten. Ob muslimisches Gebet, christlicher Gottesdienst oder Stille-Meditation- der Raum der Stille ist für alle offen.

 

Die Küche

Wir werden die Speisen für unsere Gäste in der Hospizeigenen Küche zubereiten. Da unsere Gäste ihre Mahlzeiten nicht zu festgelegten Zeiten einnehmen werden, sondern wann sie es wünschen, wird eine Fremdversorgung schwierig. Dazu kommt dass wir Wunschkost anbieten wollen. Die Mehrzahl unserer Gäste wird an einer Krebserkrankung erkrankt sein, was zur Folge hat, dass nicht alle Speisen vertragen werden oder weiche Speisen gereicht werden müssen.

Eine eigene Küche stellt besondere Anforderungen an Räumlichkeiten und Dokumentation der Lebensmittel. Außerdem müssen bestimmte Hygienekriterien eingehalten werden.

 

Der Garten

Hinter dem Hospiz soll ein schöner Garten angelegt werden, der zum Spazieren und Entspannen einlädt. In einer Ecke des Gartens soll eine Halbinsel angelegt werden mit einem „Bach“ davor. Über diesem Bach führt eine Brücke auf die „Insel“. Die Brücke soll die „Brücke zur anderen Welt“ darstellen. Hier sollen Zugehörige die Möglichkeit erhalten einen Stein mit dem Namen des Verstorbenen über die Brücke in die „andere Welt“ zu tragen und diesen auf der „Insel“ zum Andenken abzulegen.